Grüne Suchmaschine zeigt durch Nachhaltigkeitsampel ökologische Qualität der Produkte

Geschrieben von Franziska Henkel am Montag, 07 Mai 2012 | 1317 mal gelesen | Kategorie Startup-Trends

Das Berliner Jungunternehmen WeGreen konnte sich gegen 600 Mitbewerber durchsetzen und wurde so Ende April mit dem Förderpreis der Deutschen Wirtschaft für Entrepreneure ausgezeichnet. Die Auszeichnung erfolgte im Rahmen der von der Stiftung der deutschen Wirtschaft für Arbeit und Beschäftigung getragenen Initiative „Deutschland Unternehmerland 2012“. Das StartUp WeGreen entstand aus einem Forschungsprojekt der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin. Im Mai 2010 wurde es als Kapitalgesellschaft gegründet und beschäftigt heute drei feste und fünf freie Mitarbeiter. Doch was ist WeGreen?

WeGreen ist eine Art Standard-Suchmaschine, die jedoch grüne Treffer priorisiert. Die Besonderheit der Suchmaschine ist die Visualisierung der ökologischen und sozialen Qualität von Unternehmen, Marken und Produkten mithilfe einer Nachhaltigkeitsampel. Die Ampel zeigt dem User die ökologische Qualität sowie die Nachhaltigkeit der Produkte bzw. Unternehmen an. Bei Produkten mit roter oder gelber Ampel zeigt WeGreen die entsprechenden grünen Alternativen. Auch grüne Jobs oder grüne Orte können mit WeGreen ermittelt werden. Wie nachhaltig ein Produkt, eine Marke oder ein Unternehmen ist, wird algorithmisch auf der Basis unabhängiger Bewertungen von zehn Partnern ermittelt, darunter Rank a Brand, Brandoscope, das IÖW oder RepRisk.

WeGreen finanziert sich aktuell durch Werbeerlöse und Provisionen aus Einkäufen in verlinkten Shops. Der Nutzer von WeGreen kann jedoch entscheiden, an welchen guten Zweck 15 Prozent der Werbeeinnahmen gespendet werden sollen. Das Förderpreisgeld in Höhe von bis zu neunmal 4.000 Euro und der erleichterte Zugang zu Venture Capital werden das siegreiche StartUp nun in den kommenden Monaten fördern. Anreiz des Jungunternehmens ist laut Gesa Noormann, Unternehmenssprecherin von WeGreen, die Herstellung eines Dialogs zwischen den Unternehmen und den Konsumenten.

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Franziska Henkel

Franziska Henkel hat schon während ihres Studiums der Germanistik, Kommunikations- und Medienwissenschaften an der Universität Leipzig für verschiedene Zeitungen und PR-Agenturen gearbeitet. Nach erfolgreichem Abschluss arbeitet sie nun als freiberufliche Text- und Fotojournalistin. Aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung kann sie auch schwierige Sachverhalte einfach verständlich darstellen und dem Leser damit einen fachkundigen und lesenswerten Sachverhalt näher bringen.